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Trio Kracht/Hanne/Kuklinski ebenfalls eine neue
Band, mit der ich z.B. mein Diplomkonzert im Februar 2003 bestritten haben! Sie lebt von einer fast unbändigen Spielfreude, filligranen Trompetensounds ( die versuche ich beizusteuern!), der kreischenden Bassgitarre von
Hartmut Kracht und einer manchmal auch recht brachialen Rockattitüde! Natürlich nur eine von vielen Facetten dieser Band, zu der aber genauso freie Improvisationen und Klangkollagen zählen. Außerdem natürlich ein sehr
spezieller Humor, wie man ihn eben nur im Ruhrgebiet findet. Kurzum: eine Band voller Überraschungen...
Wassertänze mit Ursula Wagner und Transito Ausgangspunkt und zentrales Moment dieser Performance ist das Wasser, ein sehr schönes und fast schon
skurriles Kostüm und eine Krone, die sich mit Wasser füllt. Hinzu kommen diverse Objekte (Schläuche/Stangen etc) die Bestandteil des Stückes sind und in den Tanz eingebunden werden. Zu den musikalischen
Besetzungen zähle auch ich meistens. Albi Husen`s Coustics Samplen können mittlerweile viele. Auf der Basis von Samples und mit Hilfe einer
versierten Band Atmosphären kreieren, die das Ohr nicht mehr loslassen, können nur wenige. Für Coustics hat Albi Husen erprobte Grenzgänger in Sachen Jazz gesucht und gefunden. Der Pianist Ritchie Starringer spielt
bereits seit Jahren sehr erfolgreich mit Schlagzeuger Albi Husen zusammen. Lothar Müller (Gitarre), Kati Schifkowski (Gesang), Gunnar Treff (Baß) und Lars Kuklinski (Trompete) sind gefragte Instrumentalisten, die in
zahlreichen Formationen bekannt geworden sind. Das Prinzip der kollektiven Improvisation nach dem Baukastenprinzip funktioniert hervorragend. Alle Solisten beugen sich der Atmosphäre, ohne sich zu verbiegen. Der Klang
der Band steht im Vordergrund- mit einem vollintegrierten halbvirtuellen Mitmusiker- dem Sampleplayer. Elemente zeitgenössischer Popularmusik klingen an, ohne sich anzubiedern und klischeehaft platt zu wirken. Mal
treiben satte Loops, mal flattert ein Sample vorbei und darüber immer wieder die unverwechselbaren Stimmen der Instrumentalisten, die sich in wunderschönen Melodien zusammenfinden.Kein Stück hat die viel
beschworenen 3:42, doch sollte man sich wundern, wenn man das ein oder andere Thema nicht aus dem Kopf bekommt... |