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Wie heißt es so schön: Eine Band ist eine Band ist eine Band... Diesen Ansatz finde ich neben allen musikalischen Projekten, die man entwickelt,
immer noch mit am spannendsten, das konsequente und regelmäßige Arbeiten mit einer festen Band! Diese Gruppe gibt es seit nunmehr 5 Jahren, und ich kann mit einigem Stolz sagen, das dies die Band meines Herzens
ist. Im Laufe der Zusammenarbeit wurden neben den ambitionierten Kompositionen auch diverse Konzepte entwickelt und ausprobiert (spontanes
Conducting, Suitenformen etc) mit dem Ziel, dem Zuhörer
andere Arten von Spannungsbögen näherzubringen, als sie in einem klassischen Jazzkontext üblich sind. Die Entwicklung einer Improvisationsmusik, die aus einer bestimmten Tradition kommt (etwa das Ornette Coleman-Quartett, Art Ensemble of Chicago oder Anthony Braxton) ist Anliegen der Band, umgesetzt in einem für die Mitglieder authentischen Zusammenhang. Hierzu gehören auch das Experimentieren mit abstrakten Klanggebilden sowie starken Soundverfremdungen. Die Stücke sind geprägt von größtmöglicher Vielfalt: Neben kleinsten Formen, die als Ausgangspunkt und Improvisationsvorlage für die Exkursionen der Gruppe dienen, stehen lange Thementeile, aus denen sich dann und wann ein Solist herausschält.
Vor allem bestechen die Musiker durch einen zwanglosen Umgang mit der Tradition und verfügen jeder für sich über einen eigenen, persönlichen
Klang, der sich sich durch die intensive Zusammenarbeit und die rege Konzerttätigkeit zu einem eigenständigen Bandsound zusammengefügt hat.Desweiteren war das Quartett bislang Ausgangspunkt für zwei
projektbezogene Arbeiten: Für die Aufnahmen der ersten CD “Hot Blowing and the Strings of Harmony” wurde das Quartett teilweise zum Septett erweitert. Hinzu gesellten sich Matthias Nadolny
(Tenorsaxophon), Matthias Müller (Posaune) und Lothar Müller (Gitarre). Die große Besetzung nutzt in den Arrangements
die erweiterten Möglichkeiten und spielt eine Musik, angesiedelt zwischen Free Jazz, Marsch und Bop. Große Bögen mit elegischen Touch stehen aufgeregten Klangexplosion gegenüber, und verschmelzen zu schon fast
großorchestralen Tuttipassagen. Das Lars Kuklinski Septett spielt gesondert vom Quartett auch Konzerte und nahm im Jahr 2002 am Jazzpodium Niedersachsen teil. Für die Jazzwoche 2002 in Hannover stellte man zusammen mit der Gruppe TRANSITO (Tänzerin und Performancekünstlerin Ursula Wagner und Objektkünstler
Burkhard Scheller) und der dem Motto Lars Kuklinski-Quartett trifft Transito-wie in einer Ausstellung in einem großen Atelier im Kesselhaus Hannover-Linden ein Tanzprojekt auf die Beine. |